Unsere Kirchen

Auf dem Gebiet der Pfarrei St. Christophorus befinden sich vier katholische Kirchen:

Pfarrkirche
Antonius-Holling-Weg 19, 38440 Wolfsburg

Die katholische Kirche St. Christophorus wurde am 12. August 1951 als erster Kirchenneubau nach dem II. Weltkrieg in Wolfsburg geweiht. Der Heilige Christophorus gilt u.a. als Patron des Verkehrs, der Reisenden, Fuhr- und Fährleute, Pilger, Kraftfahrer, Straßenwärter und Brückenbauer.

Die Kirche ist täglich von 9:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Informationen zu den Gottesdienstzeiten in der Christophoruskirche finden Sie hier.

Pfarrbüro
Antonius-Holling-Weg 15
38440 Wolfsburg

Telefon: 05361 - 206 601
Telefax: 05361 - 206 605
christophorus(at)kirchewolfsburg.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Montag: 09.00 Uhr - 11.00 Uhr
Dienstag: 09.00 Uhr - 11.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: keine Öffnungszeit
Donnerstag: 09.00 Uhr - 11.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 09.00 Uhr - 11.00 Uhr

Katholische Einrichtungen bei St. Christophorus

Im Umfeld der St Christophorus-Kirche befinden sich verschiedene katholische Einrichtungen und Gebäude:

  • im Bonifatiushaus, Antonius-Holling-Weg 15, befindet sich das Pfarrbüro, ein Gemeindesaal, der Gesamtverband der katholischen Einrichtungen in Wolfsburg und der Caritas-Mittagstisch.
  • der Turmsaal ist unterhalb des Kirchturms.
  • Den Caritasverband Wolfsburg finden Sie im Antonius-Holling-Weg 8 und 10, dazu gehören die Begegnungsstätte "Föhrenkrug", die Caritas-Beratungsdienste und die Kleiderkammer.
  • Das KatJu / Karl-Leißner-Haus ist das Jugendhaus der Pfarrgemeinde. Es befindet sich in der Kettelerstraße. Hier finden Sie auch die Fachstelle Jugendpastoral des Dekanats Wolfsburg-Helmstedt.
  • Die Räume der Italienischen Mission im Antonius-Holling-Weg 11.
  • Das katholische Kinder- und Familienzentrum St. Christophorus-Haus finden Sie in der Kettelerstraße.

Schulenburgallee 5, 38440 Wolfsburg

1960 plante die Stadt Wolfsburg die Stadtteile Teichbreite und Tiergartenbreite. So kam es auch zum Bau der St. Bernward-Kirche, die am 13. Februar 1965 geweiht wurde. Die Kirche ist nach dem Heiligen Bischof Bernward von Hildesheim benannt. Er lebte von 960 bis 1022. Im Jahr 2001 gestalteten Prof. Gerd Winner und Ingemar Reuter den Innenraum der Kirche neu.

Die St. Bernward-Kirche ist täglich von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Gemeindebüro  St. Bernward:
Schulenburgallee 5
Telefon: 05361 - 61409
Fax: 05361 - 65027

Öffnungszeiten Büro St. Bernward:
Dienstag: 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie sich an das Pfarrbüro St. Christophorus wenden.

Am Stemmelteich 2
38444 Wolfsburg

Kontakt:
Tel. 05361 / 206 601 (Pfarrbüro St. Christophorus)
christophorus(at)kirchewolfsburg.info

Die Kath. Kirche St. Heinrich wird am 22. März um 18 Uhr profaniert.

Zur Profanierung von St. Heinrich erklärt Pfr. Thomas Hoffmann:

Vor knapp 4 Jahren hat das Bistum beschlossen, das Kloster, das Pfarrheim und die Kirche von St. Heinrich am Rabenberg zu schließen und die Kirche außerdem zu profanieren. Aufgrund einiger Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Entscheidung zog sie sich lange hin, was insbesondere für die Gemeindemitglieder von St. Heinrich nur schwer zu verstehen und auszuhalten war. Problematisch war die Denkmalschutzsituation der Kirche und zeitverzögernd hat sich der Bischofswechsel in Hildesheim ausgewirkt, der es unmöglich gemacht hat, die Profanierung der Kirche bereits ein Jahr früher zu vollziehen, wie es ursprünglich geplant war.

Das gesamte Kirchengrundstück mit den darauf stehenden Immobilien wurde an einen Wolfsburger Architekten verkauft. Die Eigentumsübergabe für das Kloster und das Pfarrheim erfolgte bereits vor einigen Monaten, nachdem der Notarvertrag unterschrieben und vom Bistum kirchenoberlich genehmigt wurde. Deshalb wird im Kloster und im Pfarrheim bereits seit einigen Monaten gebaut. Es entstehen 12 kleine Apartments für Studenten, die im Herbst 2019 bezogen werden. Das ist m. E. eine gute Idee und eine sinnvolle Nachnutzung, weil studentischer Wohnraum in unserer Stadt ziemlich rar ist. Überhaupt bin ich mit den Nachnutzungen unserer profanierten Kirchen sehr zufrieden. In St. Joseph ist die Brüdergemeinde beheimatet und in das dortige Pfarrhaus ist die Krippe unserer KiTa eingezogen. Aus dem Pfarrhaus und dem Gemeindehaus von St. Elisabeth wurde unsere neue KiTa St. Franziskus und aus der Kirche soll ein Bürgerbegegnungszentrum werden. Bedenkt man, dass an anderen Orten die Kirchen abgerissen wurden oder Firmen als Lagerhallen dienen, so lässt sich für unsere ehemaligen Kirchstandorte eine ausgesprochen sinnvolle Nachnutzung feststellen. Hier werden sich weiterhin viele Menschen treffen und zusammen lernen, leben, beten und feiern.

Die Kirche St. Heinrich kann erst nach der Profanierung den Eigentümer wechseln. Bis zu diesem Termin ist der Kaufvertrag schwebend unwirksam. Aufgrund des Denkmalschutzes kann der neue Eigentümer nicht sehr viel in der Kirche verändern. Er hat vor, so jedenfalls hat er es immer gesagt, die Kirche für religiöse Gruppen und möglicherweise auch für Kulturveranstaltungen zu öffnen. Durch eine Beteiligung der neuen Nutzer an den Energiekosten wird der neue Eigentümer versuchen, seine laufenden Kosten zu decken. Bei dem neuen Eigentümer ist Achtung und Respekt vor dem Kirchgebäude zu spüren.

Ich gehe davon aus, dass sowohl die kleine Eichendorffschule als auch unsere KiTa St. Heinrich weiterhin Zugang zur Kirche haben werden, um dort wie bisher Wortgottesdienste zu feiern. So jedenfalls lauten die bisherigen Absprachen.

Das Bistum hat darauf gedrungen, dass in der profanierten Kirche keine Eucharistiefeiern (Hl. Messen) gefeiert werden, um Klarheit zu schaffen und deutlich zu machen, dass sich etwas Wesentliches in St. Heinrich verändert hat.

Für den Rabenberg ist nicht nur der 22. März ein denkwürdiger Tag, sondern auch schon der Sonntag davor. Am 17. März feiert die evangelische Stadtkirchengemeinde ihren letzten Gottesdienst in diesem Stadtteil. Die kirchliche Landschaft verändert sich konfessionsübergreifend.

John-F.-Kennedy-Allee 7, 38444 Wolfsburg

Im April 1969 begannen in der katholischen Gemeinde in Detmerode konkrete Planungen für das Kirchenzentrum mit dem Architekten Toni Hermanns aus Kleve. Unter tatkräftiger Mithilfe der Gemeinde konnte der Kirchbau begonnen und 1972 der Grundstein gelegt werden. Die feierliche Kirchweihe wurde am 3. Juni 1973 von Bischof Heinrich Maria Janssen vorgenommen. Die Kirche wurde dem Erzengel Raphael geweiht. Ein weithin sichtbares Kreuz auf ihrem Dach macht auf die Kirche aufmerksam. Für die Innengestaltung war der Maler und Bildhauer Hanns Klug aus Hannover verantwortlich.

Gemeindebüro St. Raphael:
John-F.-Kennedy-Allee 7
38444 Wolfsburg

Telefon: 05361 - 71863
Telefax: 05361 - 775816

Öffnungszeit Büro St. Raphael:
Montag, Dienstag und Freitag  von 9:00 bis 12:00 Uhr

Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Sie sich an das Pfarrbüro St. Christophorus wenden.

Katholische Einrichtungen bei St. Raphael

Im Umfeld der St.-Raphaelkirche befinden sich folgende Einrichtungen:

  • Die Räume der Caritas-Sozialstation Wolfsburg Süd, Ambulanter Pflegedienst,
    J.-F.-Kennedy-Allee 9, 38444 Wolfsburg, Telefon 05361 / 771277.
  • Das katholische Familienzentrum St. Raphael      www.faz-st-raphael.de
    finden Sie gleich neben der Kirche.

 

 

 

Der Begriff Gemeinde wurde früher oft mit der Pfarrei gleichgesetzt. Heute spricht man von der Pfarrei als Gemeinschaft von Gemeinden. Gemeinden werden häufig territorial gebildet und entwickeln ihr Leben oft in einem Kirchgebäude oder einem Pfarrzentrum. Personengruppen ohne territoriale Verortung können auch eine Gemeinde sein. Sie bildet sich aufgrund von Interesse und Engagement. Dazu gehören z.B. die brasilianische Gemeinde oder der philippinische Freundeskreis.